Charleston: Wozniacki gegen JJ – Der Thriller geht weiter…

Charleston ist ein durchweg spannendes Tunier. Man zittert für seine Favoriten und jubelt, wenn ebendiese siegen. Für mich persönlich gab es ebensoviel Freude wie Entäuschungen.

Auf der einen Seite war da Julia Görges, die letzte verbliebene Deutsche im Tunier. Es gab allen Grund zu hoffen, sie könnte es ja vielleicht ins Halbfinale schaffen. Und was soll ich sagen? Die Hoffnung starb zuletzt, aber sie starb. Grund für das Scheitern unserer Landsfrau war die ungesetzte Russin Elena Vesnina, die zuvor auch schon die auf zwei gesetzte Australierin Samantha Stosur (Weltrangliste Nummer 5) aus dem Tunier vebannte. Es war der erste Sieg der Russin über eine Top-5 Spielerin.

Die nächste auf Vesninas Liste war, wie bereits erwähnt, Julia Görges. Sch…ade.

Die nächste, die Vesnina eventuell in die Schranken weisen wird, ist die Chinesin Peng Shuai, die ihrerseits gegen die Inderin Sania Mirza mit 2:6 6:2 6:2 triumphierte. Diese Halbfinalbegegnung könnte es, jedenfalls aus der russischen Sicht, in sich haben. Immerhin liegt Peng im Kopf-An-Kopf-Vergleich mit 4:1 vorne…

Auch das zweite Halbfinale des Tages hat es in sich. Die Kontrahentinnen sind keine geringeren als Caroline Wozniacki und Jelena Jankovic. Die topgesetzteWoznaicki hatte im Viertelfinale gegen die Belgierin Yanina Wickmayer schon so ihre Schwierigkeiten: Immer wieder war es die belgierin, die das Match dominierte und Wozniacki in die Defensive zwang. Letztendlich war es aber doch Wozniacki, die, wenn auch knapp, mit 4:6 6:4 6:4 ins Halbfinale einziehen durfte.

„Yanina played very well today. She was cracking winners from left and right,“ Wozniacki said. „I knew I had to change something. If you’re down, you need to. I decided to go for my shots and stay aggressive, and if I lost that way, okay, it’s just too good from her today. I knew I would get one chance and that I had to take that one. I did and it turned out in my favor, so I’m very happy.“*

Mein Tipp für das Finale: JJ gegen Peng. Hoch gepokert, ich weiß. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch einen schönen Aben, eure MissWTA.

*Quelle: wtatennis.com

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