Rom: Stosur rockt das Halbfinale!

Fast ein Jahr ist es her, dass  Samantha Stosur ein Finale erreichte. Und tatsächlich eilt die auf Nummer sechs gesetzte Australierin  momentan von Sieg zu Sieg.

Stosur streckte in einem ebenso spannenden wie spektakulären Halbfinale die Nummer sechs der Welt, Li Na aus China nieder. Auch wenn die Australierin bereits früh im ersten Satzes vier Satzbälle vergab, konnte sie das Blatt eindrucksvoll drehen und fertigte die auf vier gesetzte Chinesin mit 7:6 6:0 ab. Erstaunlich ist, dass Li im zweiten Satz absolut nicht ins Spiel fand und Fehler ohne Ende machte.

„It was disappointing not being able to convert the set points on my serve, especially since I’d been holding relatively easily,“ Stosur said. „But I turned it around. If you have a tight first set it can be a boost for the one who wins it and a disappointment to the one who loses it. It makes a big difference mentally.“*

Im Finale des Sandplatztuniers von Rom wird meine persönliche Lieblingsaustralierin auf die Russin Maria Sharapova treffen, der ebenfalls ein kleiner Triumph gelang: Die in der Weltrangliste auf Platz acht geführte Fashion-Ikone siegte gegen die derzeitige Nummer eins der Welt, Caroline Wozniacki aus Dänemark. Das match ging leider nur über zwei Sätze; ich persönlich hätte es mir im Vorfeld spannender erhofft. So gewann Sharapova mit 7:5 6:3.

Es ist bestimmt kein Geheimnis, dass ich in diesem Finale absolut für Samantha  Stosur bin. Meiner Meinung nach hat sie es einfach verdient, nach ihrer wenigerguten Phase wieder zu gewinnen. Fakt ist: Sie gehört zu den technisch am besten versiertten Profis, denke man nur einmal an ihren Hammer-Aufschlag. Allerdings spricht die gemeinsame Historie der morgigen Kontrahentinnen eine andere Sprache: So führt Sharapova im Kopf-An-Kopf-Vergleich mit 7:0 und gab seit 2005 in keinem Satz mehr als vier Spiele an „Sammie“ ab. Anzumerken sei allerdings die Tatsache, dass es das erste Treffen der beiden auf Sand ist… Und während Stosur im vergangenen Jahr bereits im Finale der French-Open stand, und Sharapova noch nicht allzuviele große Titel auf diesem Belag holen konnte, ist die Australierin klar im Vorteil…

Bis morgen, Eure MissWTA

*Quelle: wtatennis.com

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